Die Serie, der Mensch, das schamottsteine Gewerbe

Schamottsteine

schamottsteineDie Serie: Handwerk hat goldenen Boden. Diese Redewendung steht dafür, das wer einen Handwerksberuf erlernt hat, sich um sein Auskommen keine Sorgen machen braucht. Gilt das noch immer? Der SÜDKURIER stellt in einer Serie in loser Reihenfolge selten gewordene Handwerksberufe vor.

Rainer Schmid ist 45 Jahre alt, stammt aus Friedrichshafen, ist verheiratet und hat vier Kinder. Seine Ausbildung zum Kachelofen- und Luftheizungsbauer (heute: Ofenbauer) absolvierte er zwischen 1985 und 1988. Im Jahr 1994 folgte die Meisterprüfung. Fünf Jahre später übernahm er den Betrieb seines Vaters in Eriskirch.

Das Gewerbe: Ofenbauer arbeiten mehrheitlich in handwerklichen Betrieben für Kachelofenbau, Ofenbau, Kaminbau oder bei Installations- und Heizungsbaubetrieben. Sie planen, erstellen, montieren und installieren die gewünschten Produkte. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb statt. Lehrlinge erhalten im ersten Ausbildungsjahr etwa 450 Euro, im zweiten Jahr etwa 550 Euro und im dritten Jahr etwa 700 Euro. Die Ausbildungsbetriebe stellen überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss ein.
Zahlen und Fakten: Im Bereich der Handwerkskammer Ulm, die von der Ostalb bis zum Bodensee reicht, gibt es derzeit 30 Ofen- und Luftheizungsbaubetriebe. Davon befinden sich vier im Bodenseekreis. Die Anzahl der Auszubildenden beträgt momentan zwölf im Kammergebiet und vier im Bodenseekreis.



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