Wärmetauscher und Wasserspeicher kaminofen test

Kaminofen test

kaminofen testSeehummel: Ich will mein Abfallholz aus dem Garten im Ofen verbrennen können (Stückgut). Sehr interessant fand ich schon immer die Öfen mit dem Wärmeaustauscher. Falls nun aber mal der Strom ausfällt, dann kann ich diesen Ofentyp ja nicht betreiben, oder?

Michael Koswig: Das ist richtig. Während des Betriebs muss die Umwälzpumpe das im Wärmetauscher erhitzte Wasser permanent zum Speicher transportieren.

Bei Stromausfall stoppt diese Pumpe. Dann besteht die Gefahr, dass sich das Wasser innerhalb des Kaminofens überhitzt. Die Öfen verfügen deshalb über eine integrierte „thermische Ablaufsicherung“, die diese Überhitzung verhindert.

Das muss man sich wie ein Notkühlsystem vorstellen. Neue Holzscheite auflegen darf man erst dann wieder, wenn die Pumpe mit Strom versorgt wird. Pelletöfen lassen sich bei Stromausfall ebenfalls nicht betreiben.

Dann streikt nämlich die für den Transport der Holzpresslinge erforderliche Förderschnecke.

 



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