Holzofen oder Ethanol als Brennstoff

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Deswegen spielen auch immer mehr Paare mit dem Gedanken, sich einen Kaminofen in ihren Neubau oder Eigenheim einbauen zu lassen. Ein Holzofen oder Kamin hat etwas Romantisches an sich. Das brennende und knisternde Holz sorgt für die richtige Atmosphäre bei gemütlichen Abendstunden.

Der passende Holzofen für Ihr ZuhauseDoch neben der Romantik hat so ein Gerät noch viele weitere, viel pragmatischere Vorteile. Unter anderem kann man auch sehr viel Geld sparen, wenn man auf den Holzofen als Heizgerät setzt. Allerdings gilt es, solch eine Investition und so einen Bau im Vorfeld genauestens durchzuplanen und sich zu überlegen, ob ein Kaminofen für die eigenen vier Wände überhaupt geeignet ist.

Holzofen oder Ethanol als Brennstoff

Zunächst sollte geklärt werden, welche Emissionswerte solch ein Holzofen liefert. Es gibt das Bundesimmissionsschutzrecht, das besagt, dass ein Kaminofen mindestens einen Wirkungsgrad von 73 Prozent haben muss. Die Eigenheimbesitzer sollten deswegen im Vorfeld einen Experten zurate ziehen und diesen fragen, ob sich die Investition lohnt. Denn solch ein Kaminofen schont nur dann das Klima, wenn so wenig Abgas wie möglich in die Umwelt gepumpt wird. Außerdem müssen sie dafür sorgen, dass es im Haus warm ist in den kalten Monaten. Meistens werden Kaminöfen mit Holz angefeuert. Doch mit diesem Brennstoff kommen die ersten Nachteile auf den Kaminbesitzer zu. Denn das Holz muss erst einmal angeliefert werden. Und wer einen Holzofen betreibt, braucht dann vor allem Platz, um das Feuerholz lagern zu können. Es gibt allerdings eine Alternative. Es ist auch möglich, das Haus mit Ethanol zu heizen. Dafür muss allerdings tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden, denn das Gas ist teurer als Holz.

Zentralheizung unterstützen

Mit einem Kaminofen kann der Besitzer aber nicht nur das Wohnzimmer heizen, so ein Gerät kann noch viel mehr leisten. Denn wenn es direkt an die Wasserversorgung des Hauses angeschlossen wird, kann viel Energie gespart werden. Durch die Wärme, die durch das Abbrennen des Holzes oder des Ethanols entsteht, kann gleichzeitig das Wasser erwärmt werden. Selbst eine Zentralheizung kann der Holzofen unterstützen und das darin verwendete Wasser erhitzen. Experten meinen, dass es im optimalen Falle klappen könnte, dass der Ofen bis zu 70 Prozent der Erwärmung im Haus übernehmen kann. Dafür muss allerdings ein Kamin von hoher Qualität angeschafft werden. Deswegen sollte auf ein Gerät aus Guss oder Stahlblech zurückgegriffen werden, auch wenn diese in der Anschaffung etwas teurer sind. In der Regel sind Kaminöfen aus diesem Material am leistungsstärksten.



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