Wasserführender kachelofeneinsatz

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Auch mit herkömmlichen Kachelöfen kann der Wärmebedarf für mehrere Räume durch Strahlungs- und Konvektionswärme gedeckt werden. Diese Räume müssen aber in unmittelbarer Nähe des Kachelofens liegen.

Anders ist es bei der Verwendung unseres Kachelofen-Einsatzes ZWS KO 15. Dieser Kachelofen-Heizkessel führt einen großen Teil der gewonnenen Energie an das Heizungssystem ab. Es profitieren somit auch weit entfernt liegende Räume und die Brauchwasserbereitung von der erzeugten Wärme.

Der ZWS Kachelofeneinsatz KO15 ist ein doppelwandiger Stahlheizkessel für Holz und andere Festbrennstoffe. In Verbindung mit einem Wärmespeicher SANUSOL oder einem Pufferspeicher ist es möglich, Ihren Energiebedarf für Heizung und Warmwasser größtenteils abzudecken. Dies ermöglicht eine drastische Senkung Ihrer Kosten für Öl und Gas.

Der Kesselkörper des Kachelofeneinsatzes besteht aus hochwertigem Kesselstahl mit einer Wandstärke von 4mm. Die großen Füll- und Schürtüren sowie die gute Zugänglichkeit der Regel und Sicherheitsarmaturen an der Frontseite ermöglichen einen hohen Bedienkomfort. Zur Absicherung gegen Übertemperaturen besitzt der Kachelofen KO15 ein Entspannungsregister sowie Anschlüsse für Sicherheitsventil, Feuerungsregler und Regelthermostat.

Kachelofeneinsatz KO15

Der KO15 ist natürlich TÜV-geprüft. Durch die optimale Feuerraumkonstruktion gilt der KO15 als äußerst wirtschaftlich und erreicht einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Anordnung der Sekundär- und Primärluftzuführung garantiert eine saubere und schadstoffarme Verbrennung. Die Primärluftzuführung wird automatisch über den mitgelieferten Feuerungsregler gesteuert.

Kombiofen

Kombiöfen sind Öfen mit Kachelofeneinsatz. Dieser Einsatz ist anders beschaffen als bei Kaminöfen. Er ist gewöhnlich rechteckig mit einer relativ kleinen Tür an der schmalen Seite. Die Rauchgase werden über keramische Züge an den Schornstein geleitet. Ein Teil der Energie der Rauchgase wird darin gespeichert. Dieser Ofen erzeugt warme Luft über den Einsatz und speichert Wärme in den Zügen. Statt keramischer Züge kann auch ein Nachheizkasten verwendet werden. Die Verbrennungstemperatur liegt bei etwa 500 – 800°C.

Solche Öfen können auch mit Öl oder Gas betrieben werden. Wenn man sich aber schon einen Ofen einbaut, sollte dieser mit Holz befeuert werden, damit man von Industrieprodukten unabhängig ist.

Die verschiedenen Bauteile eines Kachelofens erfüllen eine gemeinsame Aufgabe: Die Bereitstellung und Verbreitung behaglicher Wärme. Damit das „Heizsystem Kachelofen“ richtig funktioniert, müssen alle diese Bauteile die ihnen zugedachten Aufgaben ordentlich erfüllen. Das können sie aber nur, wenn sie aufeinander abgestimmt sind und von ihrer Wärmeabgabe zum Wärmebedarf des Raumes passen. Brunner Guß-Nachheizflächen bieten langfristige Gewähr für volle Funktionsfähigkeit, weil der Werkstoff Guß den Belastungen der Holzbrandfeuerung sicher und dauerhaft gewachsen ist. Mit Guß-Nachheizflächen lassen sich kleine Ofenanlagen realisieren, da die Wärmeabgabe pro Flächeneinheit größer als bei keramischen Zügen ist.

Die Wärmeabgabe der Kachelofenanlage läßt sich bei genauerer Betrachtung in drei hauptsächliche Bauteile aufgliedern: den Heizeinsatz, das Heizgasrohr und die Guß-Nachheizfläche. Während der Holzbrand-Heizeinsatz aufgrund seines Schamotte-Brennraumes die bei der Verbrennung gespeicherte Wärme verzögert und gleichmäßig abgibt, reagieren die Metallflächen von Heizgasrohr und Guß-Nachheizfläche sehr schnell und geben bereits kurz nach dem Anheizen spürbare Wärme ab. Nach Ende des Abbrandes sinkt die Wärmeabgabe der Metallflächen entsprechen schneller wieder ab. Die Verteilung des Wärmestromes auf Heizeinsatz und Nachheizfläche ist von der Ofenbauart und Abbrandcharakteristik abhängig. Die Datenblätter der einzelnen Heizeinsätze geben hierüber unter dem Stichwort „Wärmeverteilung“ Auskunft. Die empfohlene Zuordnung von Heizraum und Nachheizfläche ersehen Sie aus den dort angegebenen Tabellen. Die Heizeinsätze HF10 und HF15 benötigen aufgrund ihrer großen Feuerungsleistung zwei hintereinandergeschaltete Nachheizflächen. Nur so wird den Heizgasen die Wärme wirkungsvoll entzogen. Diese spezielle Aufstellung ist DIN-geprüft und zugelassen.

Mit Hilfe der Warmluft können auch entfernter liegende Räume vom Kachelofen aus beheizt werden. Ob dies als „offenes System“ mit Warmluftgittern in verschiedenen Räumen oder als „geschlossenes System“ mit Hypokaustenflächen gebaut wird, bleibt Ihrer Entscheidung überlassen. Brunner Guß-Nachheizflächen stellen in beiden Fällen die notwendige Warmluftmenge zur Verfügung.
(Siehe auch Homepage der Firma Brunner)



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