Eine glasplatte kamin ist bei brennbarem Untergrund Vorschrift

glasplatte kaminGlasplatte kamin

Wie ja bereits im letzten Beitrag erwähnt, haben wir noch auf unseren Stoßgriff sowie auf die glasplatte kamin, die vor dem Kamin ihren Platz findet, gewartet. Beides wurde nun auch endlich geliefert. Der Stoßgriff wurde dann vor Ort von unserem Fensterbauer montiert. Dieser ist schlicht gehalten in einem gebürsteten Edelstahl-Vierkantrohr und einer Länge von ca. 2,50 m.

Die Glasplatte haben wir vergangenes Wochenende selber verlegt. Ursprüngllich wollten wir eigentlich gar keine Glasplatte, da uns das nicht sonderlich gefällt. Allerdings hatten wir bei unserem Bodenbelag – Designplanken bzw. PVC-Planken – keine andere Wahl (Auflage vom Schornsteinfeger). Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, die Platte dunkel getönt und flächenbündig mit dem Bodenbelag zu verlegen. Somit haben wir dann einfach beim Verlegen des Bodenbelags eine Aussparung für die Glasplatte gelassen. Jetzt mussten wir die Fläche zuvor nur noch mit schwarzem Vlies auslegen und die Platte darauf legen. Ohne das Fließ wäre die Gefahr zu groß, dass die Platte bricht, da sie dann direkt auf dem Estrich liegen würde. Jetzt müssen wir uns nur noch was schickes für den Übergang einfallen lassen. Entweder wird es ein Edelstahlprofil oder einfach nur dunkeles Silikon.

Die glasplatte kamin muss groß genug sein

Aus brandschutzrechtlicher Sicht ist es wichtig, dass die Glasplatte oder Edelstahl Platte ausreichend dimensioniert ist. Egal welche Form gewählt wird, muss die Bodenplatte für den Kaminofen die vorgeschriebenen Abmessungen einhalten und damit die Vorschrift erfüllen.

Grundsätzlich kann man sich dabei an den Aufstellhinweisen der jeweiligen Kaminofen Hersteller orientieren, denn sie arbeiten die teilweise landestypischen bau- und feuerungsrechtlichen Vorschriften in die Aufstellhinweise ihrer Öfen mit ein.

Zur Orientierung kann man von der absoluten Minimalanforderung ausgehen: ausgehend von der Brennrauminnenkante sollte die Bodenplatte mindestens 30 Zentimeter über jeder Kaminseite herausragen. Auch möglich ist es, von der Höhe des Feuerraums  ausgehend mindestens 20 Zentimeter zusätzlich als Abmessung einzuplanen, was zeitweise erforderlich ist. Direkt vor der Glastür sollte die Bodenplatte mindestens 50 Zentimeter abdecken. Letztlich ist der Schornsteinfeger beim Vorgespräch die relevante Instanz, denn er begutachtet den Aufstellraum vom Kaminofen hinsichtlich der Bodenplatten Vorschrift und den Brandschutzrichtlinien.



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