Den glasplatte kamin an die Stelle rücken

glasplatte kaminGlasplatte kamin

Ist ein Schornstein mit freiem Kaminzug bereits vorhanden, der Fußboden um die Feuerstätte feuerfest und der glasplatte kamin steht bereit, geht es schrittweise ans Anschließen:

  • Das Rauchrohr des Kamins auf das doppelwandige Wandfutter stecken. Dieses wird später in den Schornstein eingemauert und fungiert als Schnittstelle zwischen Ofen und Kaminzug.
  • Den kamin an die Stelle rücken, an der er später stehen soll.
  • Das Wandfutter an die Wand drücken, hinter der sich der Kaminzug verbirgt, und seine Position markieren. Kamin und Wandfutter wieder abrücken und das Mauerwerk mit einem Bohrhammer an der Markierung vorbohren. Danach das verbliebene Mauerwerk im Kern der Markierung herausmeißeln.
  • Loch von Staub und Ziegelresten befreien.
  • Feuermörtel anrühren, Mauerwerk anfeuchten und den Ausgangsbereich der Öffnung mit dem Mörtel versehen.
  • Das Futter bündig in die Öffnung einsetzen und die Fugen um den Anschluss herum mit dem Feuermörtel sorgfältig abdichten.
  • Mörtel aushärten lassen, Ofen an den vorgesehenen Platz stellen und das Rauchrohr in das Wandfutter hinein schieben.

 

Bodenplatten als Untergrund für den glasplatte kamin

Ob eine Bodenplatte tatsächlich bei der Installation und Aufstellung des Kaminofens benötigt wird, hängt im Wesentlichen davon ab, wo der Kaminofen seinen Platz finden soll. Eigentlich benötigt ein Kaminofen nur dann eine Bodenplatte, wenn ein brennbarer Boden, wie zum Beispiel Parkett, Laminat oder auch ein Teppich, den Untergrund für den Kamin bilden soll. Auf einem nicht brennbaren Bodenbelag, wie zum Beispiel einem Fliesenboden, ist in der Regel keine Bodenplatte notwendig.

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Bodenplatten aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden und somit jeder das für sich passende Modell erwerben kann. In Deutschland sind Bodenplatten aus Glas beziehungsweise Metall sehr weit verbreitet. Manchmal werden auch Natursteine, wie Granit, verwendet, sie sind aber seltener als Glas oder Metall. Weiterhin unterscheidet man zwischen großen und kleinen Bodenplatten.

Zu differenzieren sind unter anderem aber auch die Bodenplatten mit sogenannten Sonderformen. Dabei ist es ganz wichtig zu beachten, dass eine kleine Bodenplatte lediglich zu Dekorationszwecken dient und keinen Schutz für einen brennbaren Boden bietet.



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