Archive Februar, 2014




Ich dachte, ich komme schamottsteine in die Unterwelt

Schamottsteine

schamottsteineIm Keller der früheren Königstadt-Brauerei im Prenzlauer Berg wurde vor hundert Jahren Bier gebraut – und danach ging’s wild durcheinander: Das Gewölbe diente als Autowerkstatt, Waffenschmiede und Ort für die Champignonzucht. Und ein bisschen erinnerte es an die Alhambra, auch wenn die Arbeitsbedingungen nicht ganz einfach waren.Von Sylvia Tiegs

Schönhauser Allee, Ecke Saarbrücker Straße. Wer alte Berliner Gewölbe spannend findet, ist in diesem Viertel genau richtig.

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Die Alhambra vom schamottsteine Prenzlauer Berg

Schamottsteine

schamottsteineErst beim zweiten Hinsehen zeigt sich die Geschichte: An vielen Stellen im Mauerwerk gucken die alten grauen Ziegel hervor. Die Kellerdecke ist gewölbeartig gebogen – original aus den 1920er Jahren, als hier unten noch Bier hergestellt wurde.

Der Raum selber, 1868, in dem wir jetzt sind, ist geschaffen worden als Gärkeller – als Gär-Raum, erläutert Albrecht. Riesige Kupferkessel standen damals hier. In den Kesseln kochte der Biersud – und damit das dabei entstehende CO2 nicht zu sehr die Kellerluft belastete, bauten die Architekten sogenannte Hutzen in die Mauern, quadratische Luftöffnungen nach draußen. Sie sind heute noch da.

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Ein ziemlich ungemütlicher schamottsteine Arbeitsplatz

Schamottsteine

schamottsteineAber hier im Gewölbe der Königstadt-Brauerei war noch viel mehr als Bier und Autos: Telefunken ließ hier während des Zweiten Weltkriegs Waffenteile montieren – von Zwangsarbeiterinnen. Ein anderer Teil der unterirdischen Räume diente im Krieg als Luftschutzkeller. An den Wänden sehen wir noch den Farbstreifen, der im Dunkeln fluoreszierte und den Schutzsuchenden Orientierung gab.

Und dann, Jahrzehnte später, bekam das alte Brauerei-Gewölbe wieder eine ganz neue Nutzung.

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